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My Way

Mit dem Traumberuf ins Fernsehen


Martina Vatieri ist Hebamme und sie liebt ihren Beruf. Ihr Weg führte sie von ihrer Heimat Neapel bis nach Heidelberg – und hier weiter bis in eine Fernsehserie des ZDF.

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My Way

Martina Vatieri

Mein Name ist Martina Vatieri und ich bin Hebamme an der Universitäts-Frauenklinik Heidelberg. Ursprünglich komme ich aus Italien, genauer gesagt aus dem sonnigen Neapel. Hier habe ich auch meinen Beruf studiert – ja, in Italien ist dieser Beruf schon länger ein Studiengang, in dem der Schwerpunkt mehr auf der theoretischen als auf der praktischen Ausbildung liegt. Abgeschlossen habe ich mein Studium 2012, danach habe ich erstmal einige Zeit als freiberufliche Hebamme gearbeitet, bis ich mich in Heidelberg beworben habe.

Von Italien nach Heidelberg

2015 war es dann soweit: Ich habe an der Frauenklinik des Universitätsklinikums Heidelberg angefangen. Anfangs war das nicht ganz leicht in einer neuen Stadt, einem neuen Land und mit einer neuen Sprache. Ich hatte vorab vier Monate lang einen Intensivkurs Deutsch besucht und mit einem B2 Zertifikat abgeschlossen, vor diesem Kurs konnte ich kein Wort Deutsch. Sehr geholfen haben mir am Anfang die Kollegen, die mich ganz herzlich aufgenommen haben, und der wirklich tolle Teamzusammenhalt. Auch die Führungskräfte haben mich von Anfang an super unterstützt und alles getan, damit ich mich schnell eingewöhne und wohl fühle. Seitdem bin ich glücklich in Heidelberg mit meinem Beruf. Ich wollte schon immer Hebamme werden, seit ich klein war. Kinder auf die Welt zu bringen ist einfach das Schönste, was es gibt. Natürlich ist mein Beruf auch nicht immer einfach, gerade in Corona-Zeiten hatten wir echt Ausnahmezustand. Aber auch das haben wir im Team gemeistert.

Andere für meinen Beruf begeistern

Bei meinem Studium in Italien lag ein Schwerpunkt auf Theorie, das kommt mir jetzt zugute, denn ich bin zusätzlich als Lehrkraft an der Universität tätig. Seit 2020 sollen eigentlich auch in Deutschland alle Hebammen ein Studium mit Bachelor-Abschluss absolvieren, allerdings gibt es da noch eine Übergangsfrist für Hebammen-Schulen bis 2027, damit es keinen Engpass gibt. Auf Dauer könnte ich mir vorstellen, mich hier noch mehr zu engagieren. Es freut mich, mein Wissen hier weitergeben zu können und andere für meinen Beruf begeistern zu dürfen.

Kein Tag wie der andere

Seit ein paar Monaten arbeite ich im Rotationssystem auf Station, das gefällt mir auch sehr gut. Normalerweise bekommen wir ja sonst nicht mehr viel mit, wenn das Kind auf der Welt ist. Jetzt kann ich mich auch um Mütter mit ihren Neugeborenen kümmern. Diese Wochenbett-Betreuung ist nochmal eine ganz neue Sichtweise für mich, überhaupt ist die Arbeit an der Frauenklinik sehr abwechslungsreich. Es ist wirklich kein Tag wie der andere.

„Die Rolle meines Lebens“

Ich finde, das kommt auch in der ZDF Doku-Serie Herz&Viren sehr gut rüber. Da ist nichts gestellt oder inszeniert, das Fernsehteam begleitet uns im echten Alltag. Anfangs hatte ich da schon Bedenken, als ich gefragt wurde, ob ich mitmachen möchte. Aber es fiel mir leichter als ich dachte. Weil wir mit den echten Kollegen zusammenarbeiten, das fühlt sich dann trotz der Kameras gewohnt an. Und vielleicht auch, weil ich sowieso ein kommunikativer Typ bin. Ich sage einfach was ich denke – ob im Fernsehen oder nicht.

Ich werde schon öfter auf meine Rolle angesprochen, was aber eigentlich sehr schön ist. Schließlich ist es die Rolle meines Lebens.

ZDF Doku-Serie Herz&Viren

Einem breiten Publikum bekannt wurde Martina Vatieri durch ihre Rolle als Hebamme in der ZDF Doku-Serie Herz&Viren. Die beliebte Serie zeigt den Kampf der Pfleger*innen, Ärzte*innen und Hebammen für ihre Patienten*innen, aber auch die Menschen dahinter, ihr Leben im Klinikalltag und privat. Alle Folgen können in der ZDF Mediathek kostenlos gestreamt werden.

Mehr infos gibt es hier:

https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/herz-und-viren-am-ukhd/


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