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Corona – nichts ist, wie es war

Seit über einem Jahr stellt Corona unser Leben auf den Kopf. Doch wie nimmt man die Krise wahr, wenn man an vorderster Front gegen sie ankämpft? Was bedeutet Corona für die Pflegenden, die den schwer kranken Patienten besonders nah sind? Die neue Folge des Podcast „Pflege UKHD“ gibt Einblicke in den Alltag auf der Intensivstation und zeigt den schwierigen Balanceakt zwischen professioneller Pflege und emotionalem Ausnahmezustand.

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Corona – nichts ist, wie es war

Die Corona-Pandemie hält die Pflegekräfte auf den Intensivstationen in Atem. Am Tag der Pflegenden 2021 besucht Moderator Robin Krüger die Medizinische Klinik. Seine Interviewpartnerin Carina Schweitzer ist Fachkrankenpflegerin für Intensivpflege und Anästhesie. Gemeinsam mit ihren Kollegen kämpft sie seit Beginn der Pandemie auf der Corona-Intensivstation um das Leben schwer kranker COVID-Patienten.

Corona hält die Pflege in Atem.

Wie hat sich das Arbeiten durch die Pandemie verändert? Welche Herausforderungen bei der Zusammenarbeit mit anderen Berufsgruppen gibt es? Und wie geht sie als Pflegende mit emotional belastenden Momenten um? Die Antworten liefert die zweite Folge des Podcast „Pflege UKHD“. Reinhören lohnt sich!

Weitere Themen dieser Folge: Teamgeist und gegenseitige Unterstützung, Möglichkeiten der beruflichen Weiterentwicklung und Visionen für die Zukunft der Pflege.

Als Text lesen


Robin Krüger:

„Hallo und herzlich Willkommen zur zweiten Folge unseres UKHD Pflege Podcasts, heute, am Tag der Pflege, unter dem Motto A voice to lead, a vision for future healthcare.“

Meine heutige Interviewpartnerin ist Carina Schweitzer. Sie ist Fachkrankenpflegerin für Intensivpflege und Anästhesie auf der Corona-Intensivstation in der Medizinischen Klinik in Heidelberg. Hallo Carina.“


Carina Schweitzer:

„Hallo Robin.“


Robin Krüger: 

„Carina, erzähl uns doch mal, was sich seit Ende Februar 2020 auf eurer Station verändert hat.“


Carina Schweitzer:

„Es ist nichts wie zuvor. Wir haben eigentlich gastroenterologische Patienten auf unserer Intensivstation betreut, infektiologische Patienten, toxikologische Patienten, aber auch hämatologische Patienten und waren von jetzt auf gleich mit einer Erkrankung konfrontiert, deren Ausmaß noch nicht eingeschätzt werden konnte und natürlich auch deren die Behandlung überhaupt noch nicht klar war. Wir wussten nicht, wie wir diese Patienten behandeln müssen, wir wussten nicht, welche Komplikationen diese Erkrankung hervorrufen kann. Wir wussten aber auch nicht, wie infektiös diese Erkrankung ist. Dies mussten wir alles in Erfahrung bringen und unsere eigenen Erfahrungen in der Behandlung dieser Patienten machen.

Wir haben sehr schnell darauf reagiert und konnten aus diesen Erfahrungen dann Behandlungsempfehlungen ableiten und haben diese zu Standards konzipiert.  Wir haben neue Strukturen aufgebaut. Natürlich musste die ganze Stationsstruktur über den Haufen geworfen werden. Diese Patienten müssen nach strengen Hygienerichtlinien isoliert werden. Diese Isolationsmaßnahmen mussten geplant werden.

Aber auch die Logistik der Station musste komplett umgestellt werden. Wir mussten die Zimmer auf das Patientengut speziell aufbereiten, die ganzen Schnittstellen mussten darüber informiert werden und die Mitarbeiter aus allen Abteilungen mussten diesbezüglich hygienisch geschult werden. Einfach um den Eigenschutz zu wahren und auch keine Infektionskette auszulösen – unter den Mitarbeiter oder auch im privaten Setting.“


Robin Krüger:

„Also das klingt nach einer riesigen Aufgabe. Wie hast du die Rolle der Pflege in dieser Zeit dann gesehen? Auch in dieser Anfangszeit, dieser Strukturveränderungszeit?“


Carina Schweitzer:

„Die Pflege hat natürlich einen sehr hohen Stellenwert, auch in diesem Pandemie-Geschehen. Dass ist ja auch das, was in den Medien gebetsmühlenartig propagiert wird. Die Pflege bildet die Instanz hinter den ganzen Gerätschaften einer Intensivstation. Es wird immer über Bettenkapazitäten gesprochen, wir haben kein Problem von Bettenkapazitäten, wir haben ein Problem, mit der Versorgung dieser Betten. Wer betreut diese Menschen, die in diesen Betten liegen, die so schwer krank sind, dass quasi das Leben in Gefahr ist in diesem Moment?

Natürlich benötigen Pflegekräfte gerade in diesem Pandemie-Geschehen, generell auch auf Intensivstationen, eine hohe fachliche Expertise.

Das bedeutet: Wir haben ein sehr hohes medizinisches Wissen, welches wir anwenden müssen. Wir müssen sehr schnell auf veränderte Situationen reagieren können, wir müssen sehr belastungsfähig sein, sei es in einer physischen Form, aber auch in einer psychischen Form, wie jetzt in dieser Pandemie.

Wir müssen sehr hohe Flexibilität zeigen können, weil wir natürlich in Sekundenschnelle mit neuen Situationen konfrontiert werden können.

Natürlich sollten wir auch auf fachlich und wissenschaftlich neusten Expertisen arbeiten und das tuen wir auch.

Indem wir uns auch fortlaufend weiterbilden und uns auf dem neusten Stand halten.“


Robin Krüger:

„Welche Probleme standen euch da bevor? Ich meine, du bist jetzt schon darauf eingegangen, aber gab es da ein oder zwei Riesenprobleme, die am größten waren? Bei denen du im Nachhinein denkst, das war das schwierigste?“


Carina Schweitzer:

„Natürlich würde man sich gerne eine Strategie aufstellen, nach der man die Station leiten und führen möchte und auch bestmöglich die Mitarbeiter mitnimmt. Aber wenn die Pandemie eins gezeigt hat dann, dass Strategien sehr schwer möglich sind, aufgrund der hohen Flexibilität des Virus und der Infektionszahlen, die immer hoch- und runtergingen und sich auch in Wellen bewegt haben. Letztendlich war das schwierigste den Personaleinsatz zu planen und natürlich auch diedie Bettenplanung. Wie viele Covid-Patienten können wir betreuen? Natürlich steht bei uns der Patient im Mittelpunkt und wir möchten die bestmögliche Betreuung der Patienten aufrechterhalten. Das Schnittstellen-Management hat sich auch als schwierig erwiesen, weil nicht nur die Pflege im Pandemie-Geschehen im Fokus steht im Krankenhaus, sondern auch die Schnittstellen der Wäscherei, der Unterhaltsreinigung. Das sind alles Menschen, die auch in der Hygiene geschult werden müssen und natürlich auch in gewissen Momenten flexibel reagieren müssen.“


Carina Schweitzer:

„Die Behandlungsstrategie hat uns da vor eine Problematik gestellt, weil sich der Virus letztendlich auch verändert hat, auch im Krankheitsbild der Patienten. Das bedeutet, dass die erste Welle nicht gleichzusetzen war mit der zweiten oder jetzt, wir befinden uns gerade in der dritten Welle, mit der Behandlung der Patienten, also sprich die Beatmungsstrategie war immer wieder eine andere. Aber auch die medizinische Behandlung. Das bedeutet einfach, dass wir wirklich auch immer wieder vor Problematiken gestellt worden sind, die wir wirklich in Rekordzeit lösen mussten.

Ich bin wirklich stolz darauf, sagen zu können, dass wir das auch als Team der Gastrointensiv immer wieder bewiesen haben, dass wir das auch wirklich schnell gelöst haben.“


Robin Krüger:

„Von wem habt ihr – oder von wem hast du – auch Unterstützung bekommen während der Arbeit?“


Carina Schweitzer:

„Gottseidank arbeite ich nicht alleine auf dieser Station und ich bin auch heilfroh, so tolle Kollegen und Kolleginnen in meinem Team zu haben. Letztendlich hat man eine Welle der Solidarität erfahren an der Uniklinik. Wir haben Mitarbeiter von fachfremden Bereichen erhalten, weil natürlich unser Personalstand nicht ausgereicht hat für die Behandlung der Covid-Patienten. Wir haben eine Bettenkapazität von normalerweise 14 Intensivbetten und haben für die Corona-Pandemie auf 20 Intensivbetten hochgestockt. Letztendlich müssen diese Patienten ja auch betreut werden durch Fachpersonal. Wir haben von anderen Intensivstationen viel Personal erhalten, die uns da zur Hilfe geeilt sind und dafür möchte ich mich einfach bedanken, weil auch das sehe ich nicht als selbstverständlich an, in einen fachfremden Bereich zu gehen, sich vielleicht auch einer Infektionsgefahr auszusetzen und sich auch wieder hier in Rekordzeit mit neuen Behandlungsprozessen auseinanderzusetzten.“


Robin Krüger:

„Wie war das dann genau in der Anfangszeit in der ganzen Klinik, also wie haben die anderen Berufsgruppen reagiert, oder was hat auch den Zusammenhalt in der Berufsgruppe gestärkt?“


Carina Schweitzer:

„Das Elektivprogramm der Uniklinik wurde auf ein Minimum reduziert, einfach um mehr Kapazitäten schaffen zu können und in diesen Pandemie-Geschehen mit Personal helfen zu können: Aus der Neurologischen Klinik, aus der Chirurgischen Klinik, aus der Kinder- und Frauenklinik, Orthopädie. Wir haben überall Fachpersonal erhalten, auch ärztliches Personal, was auf der gastroenterologischen Intensivstation dann auch mitgearbeitet hat.

Das war natürlich auch eine Herausforderung, weil wie ich schon sagte, das sind fachfremde Menschen und das Corona-Virus war eine neue Erkrankung, die auch eine hohe Expertise an Wissen erfordert. Wir als Station haben dann daraufhin reagiert und haben diesen Mitarbeitern Fortbildungsangebote gegeben, E-Learning Angebote, um sie dahingehend gut vorbereiten zu können, was sie bei uns erwartet.“


Robin Krüger:

„Ich kann mich noch gut erinnern, ich war ja auch ein Fachfremder...“


Carina Schweitzer:

„Ja, du warst auch da.“


Robin Krüger:

„Ich war in der ersten Welle noch relativ lang und dann in der zweiten Welle kurz mit auf der Gastro-Intensivstation und konnte das alles hautnah miterleben, wie ihr die Leute abgeholt habt und wie ihr auch die Leute mitgenommen habt. Das war eine Zeit die den Zusammenhalt in unserer Berufsgruppe oder auch im ganzen interprofessionellen Team gestärkt hat.“


Carina Schweitzer:

„Das finde ich auch nur fair, denn ich finde es nicht selbstverständlich, dass diese Hilfe uns zu Teil wurde. Letztendlich stellt uns diese Pandemie und auch die Behandlung von Covid-Patienten vor hohe psychische Herausforderungen. Wir sind mit Patientenschicksalen konfrontiert, die wirklich ans Herz gehen. Natürlich sind wir in der Intensivmedizin immer wieder mit Schicksalen konfrontiert, die sehr traurig sind und wir sind auch dahingehend geschult, gerade was auch Palliativmedizin und end of life Medizin betrifft, aber Corona hat uns Schicksale vor Augen gezeigt, bei denen Menschen ohne ihre Angehörigen verstarben, ganze Familien wurden durch das Corona-Virus ausgelöscht.

Wir Pflegenden und natürlich das komplette Behandlungsteam, wir bekommen das hautnah mit. Das geht auch an uns nicht spurlos vorbei, egal wie gut man geschult ist und wie gut auch die berufliche Empathie in dem Moment ist, aber das sind dann nochmal so Ausnahmesituationen und ich empfinde es einfach nur fair, dass Leute, die dann zu uns kommen, darauf vorbereitet werden, was sie erwartet.“


Robin Krüger:

„Ja, ich habe das selber ja auch persönlich miterlebt, das gerade in der ersten Welle aus allen Kliniken, die wir hier in der Uniklinik haben, eigentlich durchgehend top Unterstützung kam und dass wir alle auch zusammengehalten haben. Das hat die Arbeit auf der Corona-Intensivstation, beziehungsweise der Gastro-Intensivstation, deutlich besser gemacht.

Und die Unterstützung, die wir von der Stadt bekommen haben, von den einzelnen Restaurants, die hier teilweise Essen gebracht haben in der ersten Welle. Blumenläden, die Blumen vorbeigebracht haben für uns, das war wirklich schön zu sehen und hat das Arbeiten deutlich erleichtert für uns alle, bei all diesen harten Schicksalen, die wir da natürlich schon erlebt haben.“


Robin Krüger:

„Carina, was hat dich denn so bei der Arbeit angetrieben?“


Carina Schweitzer:

„Ja Robin, was soll ich sagen? Ich lebe die Intensivpflege. Das war schon immer mein Traumberuf und er ist es nach wie vor. Was mich wirklich antreibt, ist dieses hohe medizinische Wissen, welches vorausgesetzt wird, die Unvorhersehbarkeit der Intensivstation, aber auch die hohe Flexibilität und Belastbarkeit, die da auch von einem gefordert wird, das fordert mich heraus und letztendlich, ist es genau das, was ich machen möchte.“


Robin Krüger:

„Wie findest du denn den Ausgleich zu der emotional belastenden oder auch immer mal wieder harten Arbeit auf der Intensivstation?“


Carina Schweitzer:

„Durch die Pandemie ist ein Ausgleich, wie ich ihn eigentlich lebe, nicht wirklich möglich. Sehen wir mal von dem Pandemie-Geschehen ab, reise ich gerne, ich fotografiere und ich habe einen Hund. Der Hund ist auch Gold wert, um einfach mal aus dem ganzen Geschehen austreten zu können und abschalten zu können.“


Robin Krüger:

„Was hat dich in der ganzen Coronazeit und während deiner Arbeit besonders berührt?“


Carina Schweitzer:

„Das ist schon eine sehr emotionale Frage für mich, weil wie ich zuvor schon erwähnt hatte, man wurde wirklich mit schlimmen Schicksalen konfrontiert, die einem wirklich ans Herz gingen. Für mich war das Schlimmste zu sehen, wie Menschen Todesängste durchlitten haben. Die einzige Person in dem Moment, die ihnen etwas Vertrauen geben konnte, war ich. Also diese Bilder vor Augen zu haben. Ich kann das ganz schwer in Worte fassen, wie abhängig mich diese Menschen angeschaut haben. Bitte hilf mir, ich kann nicht mehr, ich kriege keine Luft mehr. Diese Bilder sind nach wie vor noch in meinem Kopf und das berührt mich sehr. Ich hoffe, dass ich diesen Menschen ein Stück weit Vertrauen geben konnte in diesem Moment. Ein Stück weit Sicherheit geben zu können, es ist jemand hier und wir schauen nach Ihnen. Wir passen auf sie auf.“


Robin Krüger: 

„Ja, ich weiß auch wirklich, was du meinst Carina. Ich habe das gleiche erlebt bei den Patienten, die einen wirklich mit Todesangst angucken, wenn sie aus dem Koma aufgewacht sind oder wenn sie da lagen. Da kann ich mich noch ganz genau dran erinnern und ich denke mal, das geht allen so, die da gearbeitet haben. Das war wirklich eine der schlimmsten Erfahrungen.“


Carina Schweitzer:

„Um so wichtiger ist es einfach, dass Pflege hochspezialisiert wird, es bleibt und dass das noch weiter ausgebaut wird. Einfach, um genau auf solche Situationen oder hohe Anforderungen bestmöglich reagieren zu können. Ich glaube, da kommen wir auch schon zu unserem nächsten Thema Robin. Jetzt übernehme ich hier die Moderation hier. Nein…“


Robin Krüger:

„Du hast eine tolle Brücke geschlagen zu unserem nächsten Thema. Du bist natürlich super fachlich schon weitergebildet. Jetzt haben wir auch das Thema Akademisierung und da würde ich natürlich gerne mal wissen, wie du die Chancen und Möglichkeiten siehst, bei uns auch in der Uniklinik für akademisierte Pflegekräfte.“


Carina Schweitzer:

„Ich befinde mich zum aktuellen Zeitpunkt in einem gesundheitswissenschaftlichen Studium. Das habe ich im April begonnen als Quereinstieg. Ich habe natürlich schon mehrere fachliche Weiterbildungen absolviert und habe durch eine Prüfung jetzt den Quereinstieg machen können. Das heißt, ich steige im sechsten Fachsemester ein im Studiengang hier an der Uni Heidelberg in der interprofessionellen Gesundheitsversorgung. Das sehe ich als eine ganz große Chance an, weil Pflege sollte als gleichberechtigte wissenschaftliche Disziplin angesehen werden. Ich denke, das eröffnet uns auch Türen., endlich auf Augenhöhe in wissenschaftlichen Bereichen, aber auch in medizinischen Bereichen mit sprechen zu können. Ich denke, Pflege ist eine sehr sensible Ressource, die nach wie vor noch nicht ganz ausgeschöpft worden ist. Wir stecken da wirklich noch in den Anfängen und die immer höhere Komplexität und Anforderung des Behandlungsprozesses von Patienten macht es einfach notwendig, dass Pflege sich auch durch ein Studium weiterentwickelt. Natürlich auch das evidenzbasierte Arbeiten. Wir sollten natürlich immer nach den neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen unseren Behandlungsprozess steuern können, dies ermöglicht natürlich auch ein Studium.“


Robin Krüger:

„Das passt gut zu unserem nächsten Thema, denn heute ist ja der Tag der Pflege.“


Carina Schweitzer:

„Richtig.“


Robin Krüger:

„Mit dem Thema Vision for future healthcare. Wo siehst du denn die Pflege an unserem Uniklinikum in den nächsten Jahren, in der Zukunft, vielleicht auch gerade mit dem Bezug, was sich durch die Pandemie für die Pflege verändert hat? Kannst du uns dazu etwas sagen?“


Carina Schweitzer:

„Ja, gerne. Es sollte sich generell etwas in der Pflege ändern. Ich denke, gerade die Pandemie hat uns gezeigt, wie wichtig Pflegekräfte sind und wie wichtig auch die Weiterentwicklung der Pflege in Deutschland ist und letztendlich poche ich wirklich auf definierte Kompetenzen, die der Pflege zu Teil werden in der Zukunft, dass wir ein gleichberechtigter Partner im Versorgungsprozess der Patienten werden und natürlich auf Behandlungsleitlinien, die auch pflegerische Arbeit berücksichtigen. In den aktuellen Behandlungsleitlinien der Patientenversorgung ist Pflege einfach noch kein Thema und es wird höchste Zeit, dass wir da auch Einzug finden und in diesen Behandlungsleitlinien auch berücksichtigt werden. Das ist mein Wunsch und meine Vision und dafür gebe ich alles.“


Robin Krüger:

„Das klingt sehr gut, danke Carina.“


Carina Schweitzer:

„Danke Robin, dass ich den Podcast heute mit dir machen durfte.“


Robin Krüger:

„Sehr gerne. Ich möchte auch nochmal auf die Fachartikel hinweisen, die du zusammen mit deinen Kolleginnen und Kollegen verfasst hast, die wir auf unserer Seite www.wir-sind-intensiv.de verlinken werden und dort findet ihr auch viel mehr Infos über den Tag der Pflege, den wir heute bei uns feiern.

Wenn euch das Format gefallen hat, dann abonniert uns gerne bei Spotify und bei iTunes und verpasst keine neuen Folgen.“