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My Way

Einmal und immer wieder

Die ersten Eindrücke sind prägend. Das gilt nicht nur im Privatleben, sondern auch im Beruf. Sandra McCarthy kommt nach 20 Jahren zurück zu ihren Anfängen – und der Kreis schließt sich.

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My Way

Sandra McCarthy

Heidelberg als erste berufliche Station

Meine Geschichte mit dem Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) begann schon 1999. Damals habe ich ein freiwilliges soziales Jahr in der Kinderklinik des UKHD absolviert und mich gleich in diese große Klinik-Welt verliebt. Die vielen Stationen, die netten Kollegen und das riesige fachliche Spektrum. Im Anschluss habe ich meine Ausbildung als Gesundheits- und Krankenpflegerin begonnen, jedoch an einer anderen Klinik, denn ich hatte mich schon vor meiner Zeit in Heidelberg dort beworben. In den folgenden Jahren habe ich einige berufliche Stationen durchlaufen, eine Familie gegründet und mein Leben gelebt. Aber vergessen habe ich meine ersten Berührungen mit der Pflege am UKHD nie.


Die Rückkehr an das Universitätsklinikum Heidelberg

2019 habe ich eine Stellenausschreibung der Inneren Medizin des UKHD gesehen, die mich sehr angesprochen hat. Ehrlich gesagt musste ich nicht lange überlegen, habe mich beworben und bin genommen worden. Seit dem Jahr 2020 arbeite ich als Pflegefachkraft auf der psychosomatischen Station in der Klinik für Allgemeine Innere Medizin und Psychosomatik. Ich betreue dort PatientInnen mit Essstörungen, wie Anorexie oder Bulimie, wie auch mit Depressionen. Wir sehen uns nicht als spezialisiert auf das eine Fachgebiet, sondern sind für alle psychosomatischen Erkrankungen zuständig.

Mein Beruf füllt mich wirklich aus, ich könnte mir nichts anderes vorstellen. Meine Aufgaben sind sehr abwechslungsreich und vielseitig. Das Team ist super und die Kollegen sind erfahrene und routinierte Pflegefachkräfte, was das Arbeiten sehr angenehm macht. Das Thema Psychosomatik hat mich schon immer fasziniert. Unsere PatientInnen kommen mit den unterschiedlichsten Problemen zu uns in die Klinik und jeder von ihnen ist ganz individuell. Natürlich muss einem das liegen, der Umgang mit sehr persönlichen Themen, die vielen Gespräche und die intensive Arbeit mit den PatientInnen – aber für mich ist es genau das Richtige. Ich habe genug Zeit, meinen PatientInnen gerecht zu werden, denn ich habe immer 3 bis 4 feste Bezugspflege-PatientInnen, um die ich mich intensiv kümmere.


Ein starkes Team

Wir sind ein multiprofessionelles Team. Das heißt, es sind alle auf einer Ebene. Ob Psychologen, Ärzte oder wir Pflegepersonal, jeder hat das gleiche Mitspracherecht und jede Meinung findet Gehör. Viele der Aufgaben werden auch gemeinsam erledigt, hier sind die Hierarchien wirklich flach.

Auch das Thema Fortbildungen wird am UKHD vorbildlich behandelt. Ich hatte das Glück, eine halbjährige Fortbildung zu den Grundlagen der Psychosomatik zu absolvieren, das hat mir sehr geholfen meine Rolle in der neuen Stelle zu finden. Auch meine KollegInnen bilden sich regelmäßig weiter. Das wird von unseren Führungskräften sehr unterstützt.


Empfehlenswert für Interessierte

Empfehlen würde ich meine Arbeit in der Psychosomatik allen Pflegenden, die auch allgemein ein Interesse an dem Thema Psychologie haben. Man braucht Feingefühl, Geduld und ein offenes Ohr für seine PatientInnen. Aber man bekommt auch so viel zurück.

Ich bin glücklich in meinem Job – und ich freue mich, nach so vielen Jahren wieder nach Heidelberg zurückgekehrt zu sein. Irgendwie war es, wie nach Hause zu kommen.

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